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Nackenkissen: Höhe, Material und Schlafposition
Ein Nackenkissen bildet eine Mulde für den Kopf und hebt die Zone an, die den Nacken stützt. Das Ziel ist einfach: den Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule halten, statt nach vorn oder zur Seite geknickt.
Nach Position wählen
Auf dem Rücken reicht ein flaches Profil: Zu viel Höhe drückt das Kinn zur Brust. Auf der Seite muss dagegen der Raum zwischen Ohr und Schulter gefüllt werden, also ein höheres Kissen. Auf dem Bauch so flach wie möglich. Modelle mit ausgeprägter Wölbung und markantem Wulst eignen sich vor allem für Rückenschläfer; die Schmetterlingsform, seitlich ausgeschnitten, lässt den Schultern Platz.
Memory-Schaum, Latex oder Bambus
Memory-Schaum gibt unter der Körperwärme nach und umhüllt: das weichste Gefühl. Naturlatex ist fester und elastischer, verformt sich nicht und belüftet besser. Bezüge aus Bambusfaser leiten Feuchtigkeit ab und sind maschinenwaschbar.
Die Nackenmassagegeräte
Anders als Schlafkissen werden sie auf den Trapezmuskel gelegt und lassen Knoten unter sanfter Wärme rotieren, für einen Zyklus von zehn bis zwanzig Minuten. Sie schalten sich am Ende des Programms von selbst ab.
Vorsichtsmaßnahmen
Ein neues Kissen braucht oft einige Nächte Eingewöhnung. Diese Artikel sind Komfortprodukte, keine Medizinprodukte; bei anhaltenden Nackenschmerzen bleibt der Rat einer medizinischen Fachkraft die Referenz.

















