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Kniebandage, Band oder Orthese: was wählen
Die Wahl hängt vom gewünschten Halt und von der benötigten Bewegungsfreiheit ab. Eine einfache Kompressionskniebandage aus elastischem Gewebe wird während der Belastung unter Hose oder Shorts getragen: Sie wärmt das Gelenk und gibt einen propriozeptiven Anhaltspunkt. Ein Patellaband, dünner, konzentriert sich auf die Sehne unter der Kniescheibe. Eine Orthese mit seitlichen Verstärkungen fügt gelenkige Stäbe an den Seiten hinzu, um Drehbewegungen zu begrenzen.
Laufen, Drehsportarten, Studio
Beim Laufen stehen Leichtigkeit und Atmungsaktivität im Vordergrund. In Drehsportarten wie Basketball, Fußball oder Handball sind seitliche Verstärkungen besonders sinnvoll. Im Studio reicht meist eine Kompressionskniebandage, außer bei schweren Bewegungen.
Richtig positionieren
Das Silikonpolster, falls vorhanden, muss die Kniescheibe umschließen, ohne darauf zu drücken. Die Bandage wird bei leicht gebeugtem Bein angelegt; dann prüft man, dass sie nach einigen Beugungen nicht rutscht. Wenn sie die Haut markiert oder die Durchblutung an der Wade abschnürt, ist sie zu eng oder zu klein.
Die richtige Größe
Das Referenzmaß ist der Oberschenkelumfang fünfzehn Zentimeter oberhalb der Kniescheibe, manchmal ergänzt durch den Knieumfang; jede Produktseite gibt den entsprechenden Bereich an. Es sind Stütz- und Komfortartikel, keine Medizinprodukte: nach einer Verstauchung oder bei anhaltenden Schmerzen wenden Sie sich an eine medizinische Fachkraft.















